Ouvertüre zur Oper Zampa

Am 3. Mai 1831 fand in Paris die Premiere der Oper ZAMPA statt. Sie gilt als F.J. FERDINAND HEROLDS erfolgreichstes Bühnenwerk und ist heute noch auf den Spielplänen der Opernhäuser in aller Welt zu finden.

Zampa ist ein Pirat, der vor langen Jahren ein Mädchen namens Alice Manfredi ruiniert und verlassen hat. Alices hat sich später der reiche Kaufmann Lugano angenommen. Nach ihrem Tod hat Lugano ein Marmorstandbild Alices errichten lassen, das wie ein Heiligenbild verehrt wird. Als Luganos Tochter Camilla im Begriff ist, ihren Wunschpartner Alfonso de Monza zu heiraten, kommt Zampa dazwischen und fordert ihre Hand. Nach langem Zögern willigt Camilla, deren Vater sich in Zampas Hand befindet, ein, doch während der Hochzeitsfeierlichkeiten greift die in Marmor verewigte Alice ein: Zampa wird in die Unterwelt verbannt und Camilla kann Monza heiraten. Unvergessen blieb Herold als führender Komponist der komischen Oper durch den graziösen und bezaubernden Stil, welcher sich durch seine Arbeiten zieht.

 
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