Norwegischer Tanz Nr. 2

EDVARD GRIEGS vier „NORWEGISCHE TÄNZE“, op.35 sind in ihrer Originalgestalt Klavierwerke, welche die Eigenarten der norwegischen Volksmusik hervortreten lassen, ohne dabei wirklich Volksmusik zu sein. Es handelt sich bei diesen Werken um „Tanzdichtungen“, in denen das volksmusikalisch Tänzerische der Form und dem musikalischen Gehalt nach künstlerisch überhöht ist. Der Tanz Nr.2 aus dieser Werkgruppe erweist sich in der vorliegenden Bearbeitung für großes Blasorchester als stilgerecht und wirkungsvoll zugleich. Die Musik dieses Satzes ist durch Zierlichkeit und Feingliedrigkeit geprägt. Die formale Anlage dieses Werkes ist dreiteilig, wobei durch die Wiederholung eines ruhigen Allegretto eine Klammer für den in der Mitte stehenden Allegro-Abschnitt gebildet wird. Die vom Tempo her unterschiedlichen Teile sind durch motivische Verwandtschaft miteinander verknüpft. Das gelungene Arrangement stammt aus der Feder von Heinz Weber.

 

 
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